Erfurter Stollberghöfe

Kaufpreise ab 181.400 Euro
Details

/
1%
Sanierungsanteil
14
Einheiten
36,00 - 49,00 m2
Fläche
181.400 - 245.300 €
Kaufpreis

Jetzt investieren: Gehobene Denkmalwohneinheiten im schönen Erfurt

Perfekte Kapitalanlage mit historischem Flair

In den ehemaligen Stollberghöfen entstehen im 1. Bauabschnitt 14 moderne Wohneinheiten zwischen ca. 35 und 50 qm. Die Denkmalwohnanlage wurde zwischen 1929 - 1937 errichtet. Die insgesamt Elf Mehrfamilienhäuser erfahren nun eine Komplettsanierung.

Alle Wohnungen verfügen über einen Balkon, ausgerichtet in den schönen begrünten Innenhof. Alle Wohneinheiten im Erdgeschoss haben außerdem einen Gartenanteil zu bieten. Das Objekt wird über eine gehobene Ausstattung verfügen: Modern geflieste Bäder, bodentiefe Duschen, Parkettböden und Multimedia Anschlüsse. Das Objekt wird energieeffizient saniert, sodass der Anspruch auf eine KfW Förderung besteht.

Die Denkmalwürdigkeit wurde von der Denkmalfachbehörde mit der „außergewöhnlichen Authentizität“ der ursprünglich erhaltenen Grundrisse, Architekturelemente (Haustüreinfassungen, Sohlbänke, Sockel, Putz, Vorgarteneinfassungen) und Ausbauteilen (Hauseingangs- und Wohnungstüren, Fenster, Terrazzo- und Fliesenböden) begründet.

Die schöne Denkmalwohnanlage liegt im nördlichen Stadtteil Ilversgehofen, welcher sich in den letzten Jahren schnell zu einem bunten, lebens- und liebenswerten Bereich entwickelt hat. Hier lässt es sich gut und hochwertig leben. Das einstige Ortszentrum liegt am Salpeterberg, einem kleinen Hügel, der in dem flach gelegenem Stadtteil kaum auffällt. Die "Schmale Gera", ein Nebenarm der Gera fließt durch diesen Teil Erfurts.

Ilversgehofen hat sich in den letzten Jahren sehr entwickelt. Das sieht man auch an den positiv steigenden Einwohnerzahlen und dem sich verjüngendem Durchschnittsalter, wie man es in kaum einem anderen Stadtteil so spüren kann. Besonders junge Familien und Studenten ziehen hierher und wohnen friedlich mit den eher bodenständigen "Alt-Ilversgehofenern" zusammen.

Ilversgehofen ist durch die Linien 1 und 5 der Straßenbahn Erfurt sowie über den Bahnhof Erfurt Nord mit Bahnverbindungen Richtung Erfurt Hauptbahnhof, Kassel und Nordhausen ans öffentliche Verkehrsnetz ange- schlossen. Dem Individualverkehr in Ilversgehofen dienen die Magdeburger Allee, die Mittelhäuser Straße, die Salinenstraße, die Hugo-John-Straße und die Stotternheimer Straße als Hauptverkehrsstraßen.

Unsere Objekthighlights

Modernes Wohnen mit Denkmalflair
  • • Alle Einheiten mit Terrasse und Gartenanteil oder Balkon
  • • Parkettboden
  • • Fußbodenheizung im Bad
  • • KfW Programm 151
  • • Zeitlose & moderne Badgestaltung
  • • Dachgeschosswohnungen mit Klimaanlage

Erfurt – Leben Sie in der Mitte von Deutschland

.…oder anders ausgedrückt im thüringischen Rom.

Erfurt bringt viel Geschichte mit sich. So haben sich Martin Luther, Adam Ries, Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, Wilhelm Humboldt, Johann Sebastian Bach, Zar Alexander I. oder Napoleon von Erfurt in den Bann ziehen lassen. Gerne möchten wir Sie nun mitnehmen und Ihnen die Geschichte Erfurts erzählen. 

Geschichte und Stadtentwicklung

Das Erfurt eine weitreichende Geschichte aufweist ist schon daran zu erkennen, dass um 742 Erfurt zum ersten Mal im Zusammenhang mit der Gründung eines Bistums durch Bonifatius genannt wurde. 

Das Erfurt heute die größte Stadt des Freistaates ist, lässt sich ableiten aus dem 14. Und 15. Jahrhundert. Dort war Erfurt mit seinen 18.000 bis 20.000 Einwohnern zu einer mittelalterlichen Großstadt geworden, welche nur noch von Magdeburg, Nürnberg und Köln überboten werden konnte. Kaiser Ludwig IV verlieh Erfurt im Jahr 1331 das Messeprivileg. Erfurt entwickelte sich in dieser Zeit wirtschaftlich, politisch und geistig-kulturell zu einer der stärksten Handels- und Kulturmetropole Deutschlands. Auch heute hat Erfurt nach Leipzig die zweitgrößte Messe der neuen Bundesländern.  Auch Martin Luther war Student und später auch Lehrer in einer der ältesten Universitäten Deutschlands, gegründet in 1392. Im Laufe des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Erfurt zu einem Industriestandort durch die Ansiedlung von Maschinenbaubetrieben. 

Wie in vielen Städten Deutschlands zerstörte der Krieg einige Gebäude Erfurts, von denen jedoch im Laufe der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts restauriert oder abgerissen und die Lücken neu bebaut wurden. Die Sanierung alter Wohn- und Industriegebäude behält sich die Stadt bis heute bei.

Heute leben 214.000 Menschen in der Landeshauptstadt Thüringens, von denen 11.000 in den letzten 6 Jahren zugezogen sind. Mit ca. 15.000 Studenten ist Erfurt die jüngste Stadt des Freistaates.

Bildung

Um Martin Luther zu zitieren „Wer gut studieren will, der komme nach Erfurt.“. So etwa tun ihm dies ca. 10.000 Studenten an der Universität Erfurt, Fachhochschule Erfurt oder der Adam-Ries-Fachhochschule mit zusammen mehr als 5.000 Studenten nach. Durch die besondere Lage Erfurts, profitiert die Stadt von der Nähe zu anderen beliebten Unis wie z.B. der Bauhaus-Uni in Weimar der Technischen Universität in Ilmenau oder der Friedrich-Schiller-Uni in Jena. Zahlreiche Grundschulen, Gymnasien und Gesamtschulen sowie Berufsschulen runden das Angebot der Bildung in Erfurt ab. 

Wirtschaft

Als wirtschaftliches Zentrum Thüringens darf sich Erfurt sehen, da über die letzten Jahre ein immenses Wachstum im Bereich Maschinen- und Anlagenbau, Medien- und Kreativwirtschaft, Gartenbau, Mikrotechnologien/IT und nicht zuletzt aufgrund der Lage der Logistik stattgefunden hat.

Hierbei sind über 14.000 Unternehmen, wie etwa Zalando, Siemens, Deutsche Post DHL und Schuler und viele weitere entstanden, welche gut 140.000 Mitarbeiter beschäftigen. Nicht zuletzt spielt hierbei die entstandene hervorragende Infrastruktur eine Rolle. Die A 4 und A 71 sowie die Bundesstraßen B 4 und B 7 garantieren kurze und schnelle Wege mit dem Auto aber auch das Schienennetz in Erfurt mit dem Erfurter Hauptbahnhof als ICE-Knotenpunkt bietet ein schnelles Vorankommen aus der Mitte Deutschlands. 

Vom Drehkreuz für Hochgeschwindigkeitsverkehr ist die Reisedauer nach München seit 2017 nur noch 2:15 h und nach Berlin nur 1:40 h. Erfurt bietet auch einen internationalen Flughafen, der nicht nur Frachtaufkommen bedient, sondern auch Charterflüge ermöglicht.

Am Erfurter Kreuz entsteht ein Batteriewerk mit 2.000 Arbeitsplätzen. Neben vielen Massenarbeitsplätzen entstehen dort aber auch hochqualifizierte Jobs, beispielsweise bei Borg-Warner (Antriebstechnologie für Fahrzeug und Industriemotoren), N3 (Instandhaltung von Flugzeugmotoren) und weiteren Maschinenbauern. Die Landeshauptstadt ist zudem Verwaltungs- und Dienstleistungszentrum des Freistaates. Die  Landesverwaltung gehört mit 12.000 Arbeitsplätzen und die Stadtverwaltung mit 3.500 Beschäftigten zu den größten Arbeitgebern der Stadt. Die Arbeitslosenquote liegt bei niedrigen 6,6%. 

Kunst und Kultur

Eine Stadt mit einer so weitreichenden Geschichte besitzt selbstverständlich zahlreiche Museen, aber auch Kunstliebhaber und Freunde von Varietés und Theater kommen auf Ihre Kosten. So besitzt Erfurt eines der ersten im 21. Jahrhundert neu erbauten Theater – das Opernhaus im Brühl mit Platz für 800 Zuschauer und 250 Aufführungen pro Jahr. Zur weiteren Freizeitbeschäftigung zählen auch unter anderem der Thüringer Zoopark Erfurt, der drittgrößte Zoo Deutschlands, oder genießen die Natur des „Grünen Herzens Deutschland“ wie die Stadt Erfurt auch genannt wird. 

Bauen und Wohnen

Historische Bürgerhäuser im Andreas- und Universitätsviertel sowie die Türme am Rathaus und den Kirchen prägen neben Plattenbauten der Nachkriegszeit und jüngeren Neubauten das Stadtbild. In Erfurt findet sich zudem die Krämerbrücke, die einzige bewohnte Brücke nördlich der Alpen, die im Stil der Ponte Vecchio von Florenz gebaut wurde. Bis 2030 wird für Erfurt ein Anstieg um ca. 11.000 auf 225.000 Einwohner prognostiziert. Besonders beliebt bei Studenten ist das Hanse- und Mühlenviertel, bei Singles die Altstadt und bei Familien die Neubaugebiete in der Stadt u.a. am Bürgerpark und am Universitätsgarten. Auch um das Intercity-Drehkreuz entstehen zwei neue Stadtviertel. Insgesamt sind 3.800 Wohneinheiten in Entstehung. Dennoch ist der Immobilienmarkt in Erfurt eng.

Stadtteil Ilversgehofen

Ilversgehofen wurde im Jahr 1145 erstmals urkundlich erwähnt. Ende des 19. Jahrhunderst entwickelte sich der Ort im Zuge der Industrialisierung zu einem bedeutenden Standort großer Industrieunternehmen, wie z.B. der Firma Born, die dort seit 1850 Feinkost produziert. Besonders bekannt ist der Borg-Senf mit 100 % Senfsaat aus Thüringen. Stadtteilprägend ist die Architektur der Gründerzeit. Die meisten Gebäude sind von 1905-1930 entstanden. Die teilweise sanierten Altbauten werden bei Bewohnern Erfurts immer beliebter. Aber auch einige Plattenbauten wurden in der Nachkriegszeit in Ilversgehofen gebaut. Die vielfältigen Wohnstrukturen sowie eine optimale Infrastruktur machen den Standort für breite Bevölkerkerungsgruppen attraktiv.

Die Hauptachsen des Stadtteils sind die Magdeburger Allee und die Mittelhäuser Straße, die beide auf den Ilversgehofener Platz führen. Weitgehende Modernisierungen des Stadtteilzentrums haben den Standort weiter aufgewertet.

Für Freizeitaktivitäten bietet sich das nahegelegene Hallenbad, das Erfurter Aquarium und der Nordpark an. Gera und Schmale Gera, ein kleinere Seitenarm der Gera, fließen durch den Stadtteil und erhöhen die Attraktivität.

Highlights in Erfurt

Die historische Kulturstadt Martin Luthers
  • - Thüringens Hauptstadt
  • - Martin Luther Stadt
  • - Bekannt als Brücken-Stadt mit über 200 Brücken
  • - Krämerbrücke als einzige bebaute Brücke mit Einwohnern
  • - Wirtschaftliches Zentrum in Thüringen
  • - Universitätsstadt
  • - Dom St. Marien & die St. Severi Kirche prägen das Stadtbild
  • - Kunstliebhaber und Kulturfreunde kommen in Erfurt auf Ihre Kosten

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